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Der Newsletter ermöglicht Ihnen, sich zweimal im Jahr in übersichtlicher Form über Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die Revision und die Tätigkeit der RAB zu informieren.

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Newsletter - Aktuell

Newsletter 1/2017

Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RAB

Sehr geehrte Damen und Herren
 

Nach der Hektik der Abschlussrevisionen ist es schon bald wieder Zeit, an die Weiterbildung zu denken. Die Lektüre des anfangs April 2017 veröffentlichten Geschäftsberichts 2016 der RAB gibt Ihnen die Möglichkeit, sich in Themen rund um die Revision und die Revisionsaufsicht einzulesen.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Newsletter zu folgenden Themen:

a) Alle registrierten Revisionsunternehmen:

  • Geschäftsbericht 2016 ist online
  • Qualitätssicherungssystem nach dem 1. September 2017
  • Mitgliedschaft in den Berufsverbänden
  • Rechtsprechung / Enforcement

b) Staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen:

  • Neuer Revisionsbericht (Key Audit Matters, KAM)
  • Digitalisierung in der Wirtschaftsprüfung
  • Anpassung des extraterritorialen Geltungsbereichs der Revisionsaufsicht
  • International Forum of Independent Audit Regulators (IFIAR)

Freundliche Grüsse
sign
Frank Schneider
Direktor RAB
 

 
Geschäftsbericht 2016
 
Der Bundesrat hat am 5. April 2017 den Geschäftsbericht 2016 der RAB genehmigt. Der Bericht informiert über die verschiedenen Aktivitäten in den einzelnen Geschäftsbereichen der RAB und enthält interessante Informationen zur Revisionsbranche im Allgemeinen. Der neue Geschäftsbericht befasst sich in einem eigenen Kapitel mit der Prüfung von Personalvorsorgeeinrichtungen. Diese steht in einem erhöhten öffentlichen Interesse. Die RAB sieht hier weiteren Handlungsbedarf, da bei der Prüfung von Vorsorgeeinrichtungen in den letzten Jahren wiederholt schwere Verstösse gegen die anwendbaren Sorgfaltspflichten festgestellt wurden.

Geschäftsbericht
 

 
Qualitätssicherung nach dem 1. September 2017

Wie bereits kommuniziert, hat der Bundesrat am 17. August 2016 beschlossen, die Übergangsfrist zur Einführung eines internen Systems zur Qualitätssicherung für Revisionsunternehmen, die nur eingeschränkte Revisionen durchführen und in denen nur eine Person über eine entsprechende Zulassung verfügt, bis zum 1. September 2017 zu verlängern (Art. 49 Abs. 2 Revisionsaufsichtsverordnung, RAV, sowie Rundschreiben Nr. 1/2014). Eine weitere Verlängerung der Ausnahmeregelung ist unwahrscheinlich. Somit haben ab dem 1. September 2017 alle Revisionsunternehmen über ein System zur Qualitätssicherung zu verfügen.

Die RAB empfiehlt allen Revisionsunternehmen, welche noch nicht über ein System zur Qualitätssicherung verfügen, ein solches System bis spätestens per 1. September 2017 zu implementieren. Dabei ist zu beachten, dass die anwendbaren Standards zur Qualitätssicherung (siehe Rundschreiben Nr. 1/2014 der RAB) vorsehen, dass jährlich eine interne Nachschau durchzuführen ist. Bei der internen Nachschau wird die Wirksamkeit des internen Qualitätssicherungssystems beurteilt. Sie ist spätestens innerhalb eines Jahres nach Implementation des QS-Systems durchzuführen.

Medienmitteilung, Der Bundesrat, 17.08.2016
 

 
Mitgliedschaft in den Berufsverbänden
 
Revisionsunternehmen können sich im öffentlichen Register der RAB als Mitglied der Berufsverbände (EXPERTsuisse, Treuhand|Suisse, SVIR, veb.ch) eintragen. Der Ausweis der Mitgliedschaft im Register stellt ein Qualitätsmerkmal dar und soll beispielsweise zeigen, dass die Weiterbildungsanforderungen des jeweiligen Berufsverbandes erfüllt werden. Revisionsunternehmen und ihre Mitarbeitenden können nur ordentliche Mitgliedschaften eintragen. Nicht ordentliche Mitgliedschaften wie beispielsweise Passiv- oder Junior-Mitgliedschaften dürfen hingegen nicht eingetragen werden.

Weiter wurde in einem FAQ der RAB geklärt, was unter einem Berufsverband zu verstehen ist (Definition).

Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um sich als Berufsverband un deren Mitglieder zu qualifizieren
 

 
Rechtsprechung / Enforcement
 
Die RAB erlässt Verfügungen im Zusammenhang mit Zulassungen, die sie erteilt hat. Diese Verfügungen werden teilweise mittels Beschwerde vor Gericht angefochten. Auf ihrer Homepage veröffentlicht die RAB die entsprechenden rechtskräftigen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts (BVGer) und des Bundesgerichts (BGer).

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Januar 2017 (französisch): Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Entscheid der RAB, einem Revisionsexperten die Zulassung für zwei Jahre wegen Verstosses gegen die Unabhängigkeit zu entziehen. Der Zulassungsträger hatte während mehreren Jahren elf Unternehmen revidiert, und zwar über ein Revisionsunternehmen in der Rechtsform einer AG (wobei er Einsitz im Verwaltungsrat nahm) oder sein Einzelunternehmen. Die AG wurde zu 100% durch eine Holding beherrscht, deren einziger Aktionär jeweils Mitglied im Verwaltungsrat der geprüften elf Gesellschaften war. Zudem umfassten die Revisionsmandate in der beschriebenen Konstellation einen Viertel aller Mandate. Die Vorgaben zur Unabhängigkeit wurden in zweifacher Hinsicht verletzt (enge geschäftliche Beziehung zu einem Entscheidträger der geprüften Unternehmen und wirtschaftliche Abhängigkeit, jeweils zumindest dem Anschein nach und im Konzernverhältnis).

Website der RAB > Enforcement

Weiter hat die RAB die Transparenz zu den Enforcement-Verfahren mittels Veröffentlichung der angewandten Enforcement-Grundsätzen erhöht. 

Website der RAB > Enforcement
 

Folgende Themen sind insbesondere für staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen von Interesse, welche Gesellschaften des öffentlichen Interesses prüfen.

 
Neuer Revisionsbericht (Key Audit Matters)
 
Die neuen Revisionsberichte zur Prüfung von kotierten Gesellschaften wurden mehrheitlich veröffentlicht. Das Rundschreiben 1/2015 der RAB verlangt Angaben zu den für die Prüfung bedeutsamen Sachverhalten im Revisionsbericht an die Generalversammlung. Die Verständlichkeit von Revisionsberichten für Investoren und andere Adressaten soll durch die neuen Anforderungen gemäss ISA 701 bzw. gemäss dem RAB-Rundschreiben Nr. 1/2015 erheblich verbessert werden. Die RAB wird die neuen Revisionsberichte analysieren und die Einhaltung der anwendbaren Standards stichprobenmässig vertieft überprüfen. Neben der formellen Einhaltung der Vorgaben wird auch auf den inhaltlichen Gehalt der Berichte geachtet. Beurteilt wird weiter, ob die neuen Revisionsberichte die Erwartungen der verschiedenen Stakeholder der Berichte wie Investoren, Analysten und Audit Committees von kotierten Gesellschaften erfüllen. Dazu werden mit den verschiedenen Stakeholdern Gespräche geführt. Im Geschäftsbericht 2017 wird die RAB ihre zusammenfassenden Ergebnisse zum neuen Revisionsbericht vorstellen.


 
Digitalisierung der Wirtschaftsprüfung
 
Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaftsprüfung wie beispielsweise der zunehmende Einsatz der Datenanalyse (Data Analytics) steht im Fokus der RAB. Die neuen Möglichkeiten können einen positiven Einfluss auf die Revisionsqualität haben, sofern die damit einhergehenden Risiken (z.B. genügende Integrität der Daten) angemessen behandelt werden. Die RAB geht davon aus, dass bei der Prüfung von Jahresabschlüssen 2017 vermehrt die neuen digitalen Hilfsmittel eingesetzt werden und wird ab diesem Zeitpunkt die Anwendung der Datenanalyse als Schwerpunkt behandeln. In der Zwischenzeit wird die RAB die Entwicklungen rund um den Einsatz dieser neuen Hilfsmittel beobachten und im Rahmen ihrer internationalen Tätigkeit die Anpassung der Prüfungsstandards begleiten. Erste Erkenntnisse zum Bereich Data Analytics sind bereits im diesjährigen Geschäftsbericht 2016 nachzulesen.
 

 
Anpassung des extraterritorialen Geltungsbereichs der Revisionsaufsicht
 
Die Eidg. Räte haben am 30. September 2016 entschieden, die extraterritoriale Zuständigkeit der RAB massvoll zu reduzieren. Der Entwurf des Bundesrates wurde unverändert gutgeheissen. Mit der Anpassung entfällt die Aufsicht der RAB über die Revisionsorgane von Emittenten nicht kotierter ausländischer Anleihensobligationen (Art. 8 Abs. 1 Bst. b RAG 2016). Ebenfalls verzichtet wird auf die Beaufsichtigung der Revisionsorgane wesentlicher Tochtergesellschaften mit Sitz im Ausland. Letzteres gilt sowohl für die Emittenten von Beteiligungspapieren als auch von Anleihen, und zwar unabhängig davon, ob der Emittent seinen Sitz in der Schweiz oder im Ausland hat (Streichung von Art. 8 Abs. 1 Bst. c und d RAG). Zudem sollen Anleihensemittenten mit Sitz im Ausland auf die Beaufsichtigung ihrer Revisionsstelle durch die RAB verzichten können, wenn es in ihrem Sitzstaat keine oder keine gleichwertige Revisionsaufsichtsbehörde gibt. Die Investoren müssen aber ausdrücklich auf die fehlende staatliche Beaufsichtigung des Revisionsorgans hingewiesen werden (Art. 8 Abs. 3 Bst. b und Abs. 5 RAG 2016).

Die Referendumsfrist ist am 19. Januar 2017 unbenutzt abgelaufen. Der angepasste Geltungsbereich wird voraussichtlich am 1. September 2017 zusammen mit dem entsprechenden Vollzugsrecht in Kraft treten.
 

 
International Forum of Independent Audit Regulators (IFIAR)

Die IFIAR setzt sich weltweit für die Qualität von Revisionsdienstleistungen ein und zählt aktuell 54 Mitglieder. Die RAB ist der IFIAR im Jahr 2007 beigetreten.

Vom 4. bis 6. April 2017 hat die 17. Plenarversammlung von IFIAR am Sitz des neuen ständigen Sekretariates in Tokio (Japan) stattgefunden. Die beiliegende Medienmitteilung (auf Englisch) enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Entscheide und Ereignisse. Die RAB ist unter der neuen Governance-Struktur von IFIAR neu Mitglied des Verwaltungsrates (Board). Zudem wurde der Direktor der RAB zum Vizepräsidenten (Vice-Chair) der IFIAR ernannt.

Weitere Informationen

Kürzlich hat IFIAR die Ergebnisse zur fünften Umfrage zu den Inspektionsergebnissen publiziert. Zu diesem Zweck wurden bei zahlreichen Aufsichtsbehörden in anonymisierter Form die Feststellungen aus den Firm und File Reviews erhoben. Dies mit dem Ziel, die aus globaler Sicht relevanten Mängel zur Abschlussprüfung und zu den Qualitätssicherungssystemen zu identifizieren.

2016 Inspection Findings Survey - Released March 3, 2017

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Newsletter - Archiv

Newsletter 2/2016

Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RAB

Sehr geehrte Damen und Herren
 
Es freut uns, Ihnen den zweiten diesjährigen Newsletter der RAB zuzustellen. Wiederum haben wir für Sie die relevantesten Entwicklungen rund um die Revisionsaufsicht zusammengestellt. Wichtige Hinweise finden Sie darüber hinaus auch auf unserer Homepage www.rab-asr.ch, auf welcher wir laufend die neusten Informationen zur Verfügung stellen.

Die Tätigkeit der RAB hat zum Ziel, die Qualität von Revisionsdienstleistungen zu erhöhen. Qualität ist aber nur dann nützlich, wenn der Arbeit der Prüfer ausreichend Vertrauen entgegengebracht wird. Vertrauen aufzubauen oder aufrecht zu erhalten ist eine permanente Herausforderung. Der erweiterte Revisionsbericht bei kotierten Gesellschaften oder technisierte Prüfungsmethoden (z.B. Data Analytics) haben das Potenzial, das Vertrauen in die Revision weiter zu stärken und den Nutzen der Revision Dritten gegenüber klarer aufzuzeigen. Das Fundament einer vertrauenswürdigen Revision bleibt aber unverändert die Unabhängigkeit. Diesem Fundament ist Sorge zu tragen.

Lesen Sie in diesem Newsletter Einzelheiten zu folgenden Themen:

Alle registrierten Revisionsunternehmen:
  • Erleichterungen für Einpersonen-Revisionsunternehmen
  • Anerkennung von ausländischen Diplomen
  • Rechtsprechung / Enforcement
  • Parlamentarische Initiative Schneeberger
Staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen:
  • RAB-Seminar zur Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen
  • Schwerpunkte für Überprüfungen im Jahr 2017
  • Ausländische Revisionsunternehmen: Artikel 8 RAG revidiert
Freundliche Grüsse
sign
Frank Schneider
Direktor RAB
 

 
Erleichterungen für Einpersonen-Revisionsunternehmen
 
Der Bundesrat hat am 17. August 2016 beschlossen, die Übergangsfrist zur Einführung eines internen Systems zur Qualitätssicherung für Revisionsunternehmen, die nur eingeschränkte Revisionen bei KMU durchführen und in denen nur eine Person über eine entsprechende Zulassung verfügt, bis zum 1. September 2017 zu verlängern (Art. 49 Abs. 2 Revisionsaufsichtsverordnung, RAV). In Ausführung dieses Beschlusses hat die RAB das Rundschreiben Nr. 1/2014 über die interne Qualitätssicherung in Revisionsunternehmen (RS 1/2014) nachgeführt (Rz. 11). In einem nächsten Schritt ist festzulegen, was für die Qualitätssicherung ab Ablauf der Übergangsfrist gelten soll. Die Absicht der RAB ist es, die aktuell noch bestehende Variante der Peer Review zu streichen.
 
 

 
Anerkennung von ausländischen Diplomen
 
Ein Gesuchsteller mit vergleichbaren ausländischen Ausbildungen kann von der RAB zugelassen werden, sofern er die entsprechende Fachpraxis aufweist, die notwendigen Kenntnisse des schweizerischen Rechts nachweist und ein Staatsvertrag mit dem Herkunftsstaat bzw. dem diplomausstellenden Staat dies so vorsieht oder der Herkunftsstaat Gegenrecht hält (Art. 4 Abs. 2 Bst. d Revisionsaufsichtsgesetz, RAG).
 
Als Folge von kürzlich eingegangen und beurteilten Gesuchen hat die RAB Diplome von belgischen und griechischen Wirtschaftsprüfer anerkannt.
 
Die Liste aller aktuell anerkannten ausländischen Diplome ist zusammen mit allgemeinen Informationen auf der Website der RAB abrufbar.
 

 
Rechtsprechung / Enforcement
 

Seit Anfang 2016 veröffentlicht die RAB alle rechtskräftigen Urteile, die im Zusammenhang mit der Revisionsaufsicht ergangen sind. Seit dem Versand des Newsletters 1/2016 wurden vier Urteile online gestellt:

Urteil des Bundesgerichts vom 14. März 2016 (italienisch): Das Bundesgericht bestätigt den Entzug der Zulassung eines Revisionsexperten für die Dauer von 5 Jahren wegen sehr schweren Fehlern in der Prüfarbeit im Rahmen der Revision einer Vorsorgestiftung (Verstoss gegen die Vorgaben in Gesetz und Verordnung sowie im Berufsrecht, fehlende Prüfstrategie, ungenügende kritische Grundhaltung).

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Juli 2016 (französisch): Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Entzug der Zulassung des Beschwerdeführers für zwei Jahre. Der Revisionsexperte hatte während rund 15 Jahren bis 2012 gleichzeitig im Verwaltungsrat der Revisionsstelle und im Verwaltungsrat von acht geprüften Unternehmen Einsitz genommen. Das Gericht präzisiert im Urteil, dass Verstösse gegen die Unabhängigkeit, die mehr als zehn Jahre zurückliegen, im Rahmen eines Gewährsverfahrens berücksichtigt werden dürfen, wenn es innerhalb der letzten zehn Jahre ebenfalls zu Verletzungen der Unabhängigkeit gekommen ist.  

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. Juli 2016 (französisch): Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Entzug der Zulassung der Beschwerdeführerin für zwei Jahre. Die Revisionsexpertin hat während rund 9 Jahren und in insgesamt 40 Revisionsberichten zu sieben geprüften Unternehmen jeweils zu Unrecht bestätigt, dass die Vorgaben zur Unabhängigkeit erfüllt sind. Die Beschwerdeführerin hatte übersehen, dass ein Mitglied des Verwaltungsrates der Revisionsstelle gleichzeitig auch im Verwaltungsrat der geprüften Unternehmen Einsitz hatte.

Urteil des Bundesgerichts vom 18. Juli 2016 (deutsch): Das Bundesgericht bestätigt den Entzug der Zulassung eines Revisionsexperten für die Dauer von 2 Jahren wegen Verstosses gegen die Unabhängigkeit (enge geschäftliche Beziehung zum Verwaltungsrat der geprüften Unternehmen). Die Unvereinbarkeitstatbestände zur ordentlichen Revision sind dabei auch bei der eingeschränkten Revision anwendbar oder dienen zumindest als Leitlinie. Das Gericht spricht hierzu von einer „gefestigten bundesgerichtlichen Rechtsprechung“. Weiter wird klargestellt, dass die RAB Hinweisen nachgehen muss, wonach die Zulassungsvoraussetzungen von Personen nicht mehr erfüllt sein könnten und die Zulassung folglich entzogen werden müsste. Das gilt auch dann, wenn die betroffene Person nicht für ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen tätig ist. Die RAB kann zu diesem Zweck auch ohne explizite gesetzliche Grundlage Hinweise verwenden, die im Rahmen von sog. Whistleblowing an sie gelangt sind.

 

 
Parlamentarische Initiative Schneeberger
 

Die Rechtskommission des Nationalrates hat am 19. August 2016 die parlamentarische Initiative von Frau Nationalrätin Daniela Schneeberger behandelt (15.472 Pa.Iv. Schneeberger. KMU-taugliche Lösung sichern. Eingeschränkte Revision zum Schutz unserer KMU verwesentlichen). Die Rechtskommission beantragt ihrem Rat mit 12 zu 7 Stimmen bei 4 Enthaltungen, der Initiative keine Folge zu geben. Nach dieser Vorberatung erfolgt nun voraussichtlich in der Wintersession 2016 die Diskussion der Parlamentarischen Initiative Schneeberger im Nationalrat.

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Folgende Themen sind insbesondere für staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen von Interesse, welche Gesellschaften des öffentlichen Interesses prüfen.


RAB-Seminar zur Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen

Die RAB hat am 26. August 2016 ein halbtägiges Seminar zum Thema Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen durchgeführt. Das Seminar ist auf reges Interesse gestossen und war bis zum letzten Platz belegt. Neben einem Weiterbildungsblock (Erfahrungen der RAB, Bestimmung zur Geldwäscherei) wurden auch die Weiterentwicklung der Aufsichtsprüfung zusammen mit Vertretern der FINMA und von EXPERTsuisse diskutiert.


 
Schwerpunkte Überprüfungen 2017
 
Im Zusammenhang mit der routinemässigen Überprüfung von staatlich beaufsichtigten Revisionsunternehmen hat die RAB für das Jahr 2017 folgende Schwerpunkte definiert:
 
Rechnungsprüfung:
  1. Berichterstattung nach ISA 701 bzw. Rundschreiben Nr. 1/2015 (neuer Revisionsbericht mit bedeutsamen Sachverhalten).
  2. Prüfung von Bilanz- und Erfolgsrechnungspositionen zu Rückstellungen (ISA 540 / IAS 37)
  3. Beurteilung der Stichprobenprüfungen zu wesentlichen Prüfungspositionen (ISA 530)
Aufsichtsprüfung nach Finanzmarktgesetzen
  1. Interne Organisation und Prüfungshandlungen zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems
  2. Prüfung der Einhaltung der GwG-Vorschriften, insbesondere Geschäftsbeziehungen und Transaktionen mit erhöhten Risiken sowie Identifikation von PEP‘s
  3. Umsetzung der geltenden und anzuwendenden Mindestprüfvorgaben der FINMA
 

 
Ausländische Revisionsunternehmen: Artikel 8 RAG revidiert
 
Parlament lockert Aufsicht über ausländische Revisionsunternehmen

Nach geltendem Recht unterstehen der RAB auch die Revisionsorgane ausländischer Unternehmen, welche auf dem Schweizer Kapitalmarkt Beteiligungspapiere oder Anleihensobligationen ausgeben. Eine Ausnahme wird gemacht, wenn das Revisionsunternehmen einer vom Bundesrat anerkannten ausländischen Revisionsaufsichtsbehörde unterstellt ist. Der Grundsatz kommt auch dann nicht zur Anwendung, wenn in der Schweiz angebotene Anleihensobligationen durch eine Gesellschaft garantiert werden, die über ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen verfügt. Diese Ausnahmen kommen nun aber seltener zur Anwendung als erwartet, was für den Schweizer Kapitalmarkt hinderlich ist. Der Bundesrat hat daher eine Lockerung der Regulierung vorgeschlagen: Die RAB wird ausländische Revisionsorgane nur noch dann beaufsichtigen, wenn börsenkotierte Anleihen ausgegeben werden. Bei nicht börsenkotierten Anleihen ist sie nicht mehr zuständig. Gibt es im betreffenden Land keine anerkannte Revisionsaufsichtsbehörde, können die Revisionsunternehmen künftig eine Schweizer Zulassung beantragen. Alternativ könnten die Investoren auf die fehlende staatliche Beaufsichtigung des Revisionsunternehmens hingewiesen werden. Schliesslich wird auf die Aufsicht über die Revisionsstellen wesentlicher ausländischer Tochtergesellschaften der betroffenen Unternehmen verzichtet. Im Parlament war die vorgeschlagene Änderung des RAG unbestritten. Die Eidg. Räte haben am 30. September 2016 in der sog. Schlussabstimmung die Änderung von Art. 8 RAG verabschiedet. Die Zustimmung ist einstimmig erfolgt, ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen.

Bis zum Zieltermin vom 1. Juli 2017 ist die Gleichwertigkeit einer zweiten Staffel von ausländischen Revisionsaufsichtsbehörden zu beurteilen, und es erfolgt die Anpassung der RAV an den geänderten Artikel 8 RAG. Weiter ist festzulegen, wie genau ein Emittent den Markt darüber zu informieren hat, dass seine Revisionsstelle nicht (gleichwertig) beaufsichtigt wird.

Website der RAB > Zulassung > Ausländische Revisionsunternehmen
 
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Newsletter 1/2016

Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RAB

Sehr geehrte Damen und Herren
 
Wir freuen uns, Ihnen den ersten Newsletter in diesem Jahr zuzustellen. Der Newsletter der RAB erscheint zweimal jährlich und informiert über wichtige Entwicklungen rund um die Revision und die RAB.

Die Aufgabe der RAB ist es, die Qualität von Revisionsdienstleistungen sicherzustellen und zu fördern. Dies geschieht durch ein Zulassungssystem sowie durch die Aufsicht über die aktuell 34 staatlich beaufsichtigten Revisionsunternehmen. Zusätzlich hat die RAB Initiativen auf der Ebene von Prüfungsausschüssen (Audit Committee) lanciert und arbeitet in internationalen Gremien mit, um die Qualität bzw. das Qualitätsbewusstsein von wichtigen Stakeholdern der Revision zu fördern. Lesen Sie dazu mehr im kürzlich erschienenen Tätigkeitsbericht 2015.

Lesen Sie in diesem Newsletter Einzelheiten zu folgenden Themen:

Alle registrierten Revisionsunternehmen:
  • Tätigkeitsbericht 2015 ist online
  • Wegfall von Erleichterungen für Einpersonen-Revisionsunternehmen
Staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen:
  • RAB-Seminar zur Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen
  • Vereinbarung mit Irland (MoU)
  • IFIAR-Umfrage zu Inspektionsergebnissen
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Freundliche Grüsse
sign
Frank Schneider
Direktor RAB
 

 
Tätigkeitsbericht 2015
 
Die RAB hat am 31. März 2016 ihren Tätigkeitsbericht 2015 veröffentlicht. Der Bericht informiert über die verschiedenen Aktivitäten in den einzelnen Geschäftsbereichen der RAB und enthält interessante Informationen zur Revisionsbranche im Allgemeinen. Der Tätigkeitsbericht zeigt weiter auf, dass die RAB ein anspruchsvolles Jahr hinter sich hat und insbesondere mit der Umsetzung der neuen Kompetenzen im Finanzmarktbereich gefordert war.
 

 
Wegfall von Erleichterungen für Einpersonen-Revisionsunternehmen
 
Revisionsunternehmen, welche nur eingeschränkte Revisionen durchführen und in denen nur eine Person über die erforderliche Zulassung verfügt, benötigen heute kein System zur Qualitätssicherung. Die RAB unterstützt die Überlegung, diese bis am 1. September 2016 geltende Erleichterung wegfallen zu lassen. Der Verzicht auf die Verlängerung der Ausnahmebestimmung würde dazu führen, dass ab dem 1. September 2016 oder allenfalls nach einer einjährigen Übergangsfrist alle Revisionsunternehmen ein angemessenes internes System zur Qualitätssicherung benötigen. Zuständig für diesen Entscheid ist der Bundesrat. Ein externes Peer Review-System wurde dagegen von den Berufsverbänden zwischenzeitlich nicht aufgebaut und stellt somit keine Alternative mehr für ein internes System zur Qualitätssicherung dar.
 

Folgende Themen sind insbesondere für staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen von Interesse, welche Gesellschaften des öffentlichen Interesses prüfen.


RAB-Seminar zur Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen

Die RAB führt am 26. August 2016 ein halbtägiges Seminar zum Thema Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen durch. Dabei soll die Aufsichtsprüfung durch hochkarätige Referenten der verschiedenen Stakeholders (FINMA, Branche, etc.) sowie durch Vertreter der RAB beleuchtet werden. Das anschliessende Panel diskutiert die Herausforderungen und Entwicklungen in der Aufsichtsprüfung.

RAB-Seminar:     Aufsichtsprüfung nach den Finanzmarktgesetzen
Ort: Restaurant Au Premier, Hauptbahnhof Zürich
Datum: 26. August 2016 (Vormittag)


Bitte reservieren Sie sich dieses Datum. Die Einladungen und das Programm werden zu einem späteren Zeitpunkt versendet.


 
MoU mit Irland
 
Die RAB hat im Februar 2016 mit der irischen Irish Auditing & Accounting Supervisory Authority (IAASA) die zehnte Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur Kooperation auf dem Gebiet der Revisionsaufsicht geschlossen. Der Schutz der Investoren bei Publikumsgesellschaften wird damit weiter gestärkt. Gleichzeitig schafft die Absichtserklärung Rechtssicherheit für diejenigen Schweizer Revisionsunternehmen, die sich bei der IAASA für die Revision von Schweizer Unternehmen mit irischer Börsenkotierung registriert haben.
 

 
IFIAR-Umfrage zu Inspektionsergebnissen
 
Die RAB ist Mitglied von IFIAR (International Forum of Independent Audit Regulators) mit Sitz in der Schweiz. IFIAR ist ein Zusammenschluss von rund 50 Organisationen, welche in der Revisionsaufsicht tätig sind. Kürzlich hat IFIAR die Ergebnisse zur vierten Umfrage publiziert. Zu diesem Zweck wurden bei zahlreichen Aufsichtsbehörden in anonymisierter Form die Feststellungen aus den Firm und File Reviews erhoben. Dies mit dem Ziel, die aus globaler Sicht relevanten Mängel zu identifizieren. Insgesamt ist IFIAR der Ansicht, dass die globalen Revisionsnetzwerke weitere Fortschritte machen müssen, um festgestellte Defizite in der Qualität von Revisionsarbeiten zu beheben. IFIAR hat zusammen mit den Netzwerken eine Initiative gestartet.

Lesen Sie dazu mehr in der Pressemitteilung von IFIAR
 
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Newsletter 2/2015

Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RAB

Sehr geehrte Damen und Herren
 
Wir freuen uns, Ihnen den zweiten Newsletter der RAB zuzustellen. Der Newsletter ermöglicht Ihnen, sich zweimal im Jahr in übersichtlicher Form über Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die Revision und die Tätigkeit der RAB zu informieren.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, wurde der Auftritt der RAB überarbeitet und modernisiert. Einerseits wurde unsere Website neu gestaltet. Der Zugang zu den gewünschten Informationen wird dadurch erleichtert. Andererseits verwendet die RAB ab sofort ein eigenes Logo, welches die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der RAB unterstreicht.

Lesen Sie in diesem Newsletter Einzelheiten zu folgenden Themen:

Für alle registrierten Revisionsunternehmen:
  • Einigung der Berufsverbände zum Standard zur eingeschränkten Revision (SER)
  • FAQ zur Mitwirkung bei der Buchführung bei der eingeschränkten Revision
  • Evaluation der Unabhängigkeit der RAB
Insbesondere für staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen:
  • Schwerpunkte für die Überprüfungen 2016
  • Leitfaden für Audit Committees
  • Anhörung zur Anpassung des Rundschreibens 1/2009 und zum neuen Rundschreiben 1/2015

Wir hoffen, dass dieser Newsletter Ihnen einen guten Überblick über die erwähnten Themen gibt.

Freundliche Grüsse
sign
Frank Schneider
Direktor RAB
 

 
Einigung der Berufsverbände zum Standard zur eingeschränkten Revision
 
Die RAB hat sich im laufenden Jahr für einen einheitlichen Standard zur eingeschränkten Revision (SER) eingesetzt. Die RAB begrüsst deshalb die am 14. Oktober 2015 veröffentlichte Einigung der beiden Berufsverbände EXPERTsuisse und Treuhand|Suisse. Nach diesem wichtigen Schritt kann sich die Branche gemeinsam auf eine einheitliche Schulung und Anwendung des neuen SER 2015 fokussieren.
 

 
FAQ zur Mitwirkung bei der Buchführung bei der eingeschränkten Revision
 
Aus Anlass der Neuauflage des Standards zur Eingeschränkten Revision (SER) hat die RAB das FAQ vom 18. Juli 2011 zur Unabhängigkeit der Revisionsstelle bei der eingeschränkten Revision überarbeitet und am 21. August 2015 veröffentlicht. Das FAQ behandelt die Frage, wie weit die eingeschränkt prüfende Revisionsstelle bei der Buchführung mitwirken oder andere Dienstleistungen erbringen darf, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Neu ist insbesondere die Möglichkeit der sog. mandatsbezogenen Trennung.

www.rab-asr.ch -> Zulassung -> Revisionsunternehmen -> Erläuterungen
 

 
Untersuchung der Unabhängigkeit der RAB durch die Parlamentarische Verwaltungskontrolle
 
Die Überprüfung der Unabhängigkeit von 16 Aufsichts- und Regulierungsbehörden der dezentralen Bundesverwaltung durch die Parlamentarische Verwaltungskontrolle (PVK) hat ergeben, dass die RAB mit 27 aus 30 Punkten über die höchste Unabhängigkeit unter den beurteilten Behörden verfügt. Die PVK empfiehlt aber, die Genehmigungsvorbehalte des Bundesrates bei der Wahl der Direktorin bzw. des Direktors und bei den strategischen Zielen zu überprüfen.
 

Folgende Themen sind insbesondere für staatlich beaufsichtigte Revisionsunternehmen von Interesse, welche Gesellschaften des öffentlichen Interesses prüfen.

 
Schwerpunkte 2016
 
Im Zusammenhang mit den routinemässigen Überprüfungen von staatlich beaufsichtigten Revisionsunternehmen hat die RAB für das Jahr 2016 folgende Schwerpunkte definiert:

Rechnungsprüfung:
  1. Prüfung der Bilanz- und Erfolgsrechnungspositionen zu Ertragssteuern (ISA 540 / IAS 12)
  2. Prüfung der Geldflussrechnung (ISA 540 / IAS 7)
  3. In komplexen Fällen Prüfung des Ergebnisses je Aktie (ISA 540 / IAS 33)
Aufsichtsprüfung:
  1. Prüfung der Einhaltung von Vorschriften zu Risikomanagement und Risikokontrolle (Art. 12 BankV, Art. 7 LiqV, Art. 12a KKV)
  2. Prüfung der Einhaltung von GwG-Vorschriften; insbesondere Transaktionen mit erhöhten Risiken (Art. 12 bis Art. 19 GwV-FINMA)
  3. Verwertung der Arbeiten interner Prüfer und Einbezug von Sachverständigen (Art. 5 Abs. 2 und 3 FINMA-PV sowie FINMA-RS 2013/3 Rz 48 und 49).

Ein spezielles Augenmerk wird darauf gelegt, ob die vorgenannten Prüfungshandlungen nachweislich mit einer angemessenen kritischen Grundhaltung durchgeführt wurden. Weitere Schwerpunkte ergeben sich aus der individuellen Analyse der konkreten Umstände.
 

 
Leitfaden für Prüfungsausschüsse (Audit Committees)
 
Prüfungsausschüsse (Audit Committees) und die RAB haben ein gemeinsames Interesse an qualitativ hochstehenden Revisionsdienstleistungen. Vor diesem Hintergrund hat die RAB einen Leitfaden erarbeitet, um die Mitglieder von Prüfungsausschüssen von Gesellschaften des öffentlichen Interesses in der Zusammenarbeit mit der externen Revisionsstelle zu unterstützen. Der Leitfaden enthält insbesondere auch exemplarische Fragen, welche der Prüfungsausschuss der Revisionsstelle stellen kann.

www.rab-asr.ch -> Aufsicht -> Informationen der RAB
 

 
Anhörung Rundschreiben 1/2009 und 1/2015
 
Die RAB hat am 19. Oktober 2015 die Konsultation zur Anpassung des Rundschreibens 1/2009 und zum neuen Rundschreiben 1/2015 gestartet. Das Rundschreiben 1/2009 wird zur Stärkung der Prüfungsausschüsse in einzelnen Punkten ergänzt, und das Rundschreiben 1/2015 zeigt im Sinne eines Interimstandards auf, wie im Revisionsbericht zur Prüfung von börsenkotierten Unternehmen Angaben zu den sog. Key Audit Matters zu machen sind.

www.rab-asr.ch -> Die RAB -> Gesetzgebung -> Anhörungen
 
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Newsletter 1/2015

Eidg. Revisionsaufsichtsbehörde RAB

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir freuen uns, Ihnen den ersten Newsletter der RAB zuzustellen. Mit dem Newsletter möchten wir Sie periodisch über Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die Revision und die Tätigkeit der RAB informieren.

Die Wintermonate mit der Hochsaison in der Wirtschaftsprüfung sind vorüber. Dies ist ein guter Moment, um sich mit diesem Newsletter über laufende Entwicklungen zu informieren.

Freundliche Grüsse

Frank Schneider
Direktor RAB

Zukünftige Newsletter werden nur auf Wunsch verschickt. Möchten Sie regelmässig über die wichtigsten Neuigkeiten informiert werden, melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: Anmeldung Newsletter



Tätigkeitsbericht 2014 ist online

Die RAB hat Ende März 2015 ihren Tätigkeitsbericht für das Jahr 2014 publiziert. Neben allgemeinen Informationen zur Tätigkeit der RAB im vergangenen Jahr werden auch für die Branche relevante Statistiken veröffentlicht. Hervorzuheben ist die Statistik über die Anzahl der durchgeführten eingeschränkten und ordentlichen Revisionen. Der Tätigkeitsbericht 2014 ist auf der Website der RAB abrufbar.



Rotation bei ordentlichen Revisionen

Die gesetzlichen Rotationsvorschriften für ordentliche Revisionen werden erstmals im Jahr 2015 ihre Wirksamkeit entfalten. Die gesetzliche Frist von sieben Jahren für die Rotation der leitenden Revisorin oder des leitenden Revisors läuft seit dem 1. Januar 2008 (Art. 51 RAV). Eine leitende Revisorin oder ein leitender Revisor kann seit diesem Zeitpunkt für dasselbe geprüfte Unternehmen sieben aufeinander folgende Jahresrechnungen prüfen. Entspricht das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr, ist der leitende Revisor somit spätestens nach der Revision der Jahresrechnung 2014 im Jahr 2015 zu ersetzen.



Rundschreiben Nr. 1/2014 zur internen Qualitätssicherung

Die RAB hat im November 2014 ein Rundschreiben zu den anwendbaren Standards für die interne Qualitätssicherung erlassen. Die inhaltlichen Anforderungen ergeben sich aus den Standards, die von der Revisionsbranche in Selbstregulierung erarbeitet werden. In der Praxis war allerdings nicht immer klar, welcher Standard für welche Revisionsdienstleistung konkret zur Anwendung kommt. Das Rundschreiben schafft Abhilfe und klärt, welche Standards in welcher Situation im Sinne von Mindestanforderungen anzuwenden sind. Inhaltliche Vorgaben an die Qualitätssicherung werden dagegen keine geschaffen. Das Rundschreiben ist am 1. Januar 2015 in Kraft getreten, enthält aber eine Reihe von Übergangsbestimmungen:

Rundschreiben Nr. 1/2014 



Seminar im Tessin

Am 4. September 2015 findet in Locarno ein Seminar der RAB zu den Themen Qualitätssicherung und Unabhängigkeit in italienischer Sprache statt. Die Einladungen wurden sowohl an alle eingetragenen Personen und Revisionsunternehmen mit italienischer Korrespondenzsprache als auch an alle Personen und Revisionsunternehmen mit Sitz in den Kantonen Graubünden und Tessin verschickt.



In eigener Sache: Veränderung innerhalb der GL

Pascal Stirnimann, verantwortlich für den Geschäftsbereich Financial Audit (Rechnungs-prüfung) hat sich entschieden, die RAB per 30. April 2015 zu verlassen. Zu seinem Nachfolger wurde Martin Hürzeler ernannt. Bereits seit dem 1. Februar 2015 ist Heinz Meier als Leiter des neuen Geschäftsbereichs Regulatory Audit tätig:

Veränderung innerhalb der GL

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RAB

Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde
Bundesgasse 18
Postfach
3001 Bern

Tel.: +41 31 560 22 22
Fax: +41 31 560 22 23
Email:   info@rab-asr.ch

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